Manuelle Therapie, Maitland-Konzept

Maitland-Konzept:

Die Therapie wurde von dem australischen Physiotherapeuten „Geoffrey Maitland“ entwickelt und nach Europa gebracht.
Bei dieser Therapie werden zwei Ebenen erstellt, die klinische Seite und die Hypothese über die Lokalisierung und Ursache der Störungen. Das Maitland-Konzept ist eine manuelle, schonende Mobilisationstechnik mit passiven Bewegungen, an Gelenken, Bändern, Kapselapparat und Sehnen.
Ebenso werden Muskeln und Nerven bei der Behandlung bzw. vorhergehenden Untersuchung berücksichtigt. Zur Reproduktion der Symptome werden aktive und passive Bewegungen durchgeführt. Diese Mobilisationstechnik wird mit unterschiedlichen, passiven Bewegungsamplituden durchgeführt; dies kann sowohl in der Befundaufnahme als auch in der Behandlung dienlich sein.
Die exakte Anamnese steht dabei im Vordergrund, nur so kann der Therapeut die Beschwerden einschätzen und die Veränderungen der Beschwerden genau erkennen.

Ziele:

  • Verbesserung des Bewegungsausmaßes
  • Verbesserung Koordinationsfähigkeit
  • Schmerzlinderung

Indikationen:

  • Das Konzept hat sich insbesondere in der Orthopädischen Medizin bewährt.
  • Die Indikationen sind von der Durchführungsart der Technik abhängig.
  • Schmerzzustände, Bewegungseinschränkungen am gesamten Bewegungsapparat.
  • Selbsthilfe-Programm mit Patienten erarbeiten.